From analog to digital and back again

From analog to digital and back again

 

Warum heute wieder analog fotografieren?
(von Marcus Happe)

Ich bin in den 80iger Jahren des letzten Jahrtausends mit derAnalogtechnik groß geworden. Zwar habe ich meine Bilder damals nicht selbst entwickelt, aber ich kenne das Gefühl sich auf 36 Bilder beschränken zu müssen. Aus dem Urlaub kam ich meistens mit 10 bis 15 Diafilmen. Das waren immer um die 400 Bilder. Lächerlich zudem was heute auf eine Speicherkarte passt. Mein erster Gang nach dem Urlaub war immer das örtliche Fotofachgeschäft, wo ich meine Filme zum Entwickeln abgab, damit ich sie auch ja am nächsten Tag wieder zurück bekam. Die Ungeduld war immer sehr groß und das Betrachten der Bilder war das zweite große Urlaubserlebnis. Dann ging es ans Diarahmen, bei 400 Bildern war das eine stundenlange Aufgabe! 

Um 2001 kam für mich der erste Kontakt zur digitalen Fotografie! Und ich habe mir geschworen nie mehr eine analoge Kamera in die Hand zu nehmen, viel zu umständlich und langatmig alles. Heute nach gut 20 Jahren digitaler Fotografie gibt es wieder so eine Art Rückbesinnung. Analog ist wieder hip. Plattenspieler, Polaroidkameras, analoge Uhren und eine Liebe zu allem Alten ohne Mikroprozessor ist wieder auf dem Vormarsch. Mittlerweile liebe ich meine kleinen fehlerhaften analogen Bildchen, die den digitalen Bildern absolut nicht das Wasser reichen können. Aber sie haben Charme! 

Ich arbeite heute mit einer analogen Kamera, entwickel meinen Film selbst und scanne dann die Negative mit meinem Flachbettscanner. Diese Hybridtechnik ist ein guter Kompromiss, wenn man keinen Platz für eine Dunkelkammer hat

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